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Die unterschiede der 3 Körperbautypen

Die Unterschiede der 3 Körperbautypen

Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch ist anders. Das trifft nicht nur beim Charakter oder beim Aussehen zu, sondern auch beim Körperbau. Trotzdem kann man jedem Menschen einen der 3 gängigen Körperbautypen zuordnen und so allgemeine Aussagen zur Belastungsgrenze, zur Ernährung oder zur Muskelstruktur treffen. Natürlich kann man dabei nicht jeden Menschen 1 zu 1 in eine der Kategorien stecken. Ich gebe dir im folgenden Beitrag daher einen Überblick über die 3 verschiedenen Typen (Mesomorph, Ektomorph und Endomorph), sowie einige Tipps in Bezug auf Sport und Ernährung.



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Ektomorpher Körperbau – Wie zeichnet er sich aus?

Ein ektomorpher Körper ist in der Regel groß und schlank. Arme und Beine sind dabei etwas länger als bei den anderen Körperbautypen und generell verfügt der Körper über verhältnismäßig wenig Fett. Neben einem guten und vor allem schnellen Stoffwechsel, weswegen dieser Typ auch als „Hardgainer“ in der Fitnessszene bekannt ist, fällt es einem ektomorphen Körper relativ schwer neue Muskeln aufzubauen.

In Bezug auf die Ernährung sollten Menschen mit diesem Körperbau darauf achten, viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Der Konsum von eher fettreichen Nahrungsmitteln sollte hierbei etwas zurückgenommen werden. Allgemein kann dieser Körperbautyp (auf die Menge bezogen) relativ viel essen, was besonders wichtig ist, wenn es um den Aufbau von Muskelmasse geht.

In der Regel sind ektomorphe Körper weniger belastungsfähig und brauchen länger für die Regeneration, weswegen ausreichend Pausen in den Trainingsplan integriert werden sollten. Neben ausgewählten Ausdauereinheiten sollte der Fokus vor allem auf dem Krafttraining liegen, um so die Bildung neuer Muskeln zu fördern. Disziplin und Ausdauer sind hierbei wichtig, da der Muskelaufbau generell etwas länger dauert.

Endomorpher Körpertyp – Was ist zu beachten?

Der endomorphe Körpertyp ist praktisch das genaue Gegenteil zum Ektomorphen. Gliedmaßen wie Arme und Beine sind hier eher kurz und der Körper geht allgemein mehr in die Breite. Der Stoffwechsel ist dabei eher langsam, was die Gefahr einer schnellen Gewichtszunahme erhöht. Trotzdem ist es möglich, relativ schnell neue Muskeln aufzubauen, wobei ein endomorpher Körper durch eine verhältnismäßig weiche Muskulatur gekennzeichnet ist.

Wie bereits erwähnt, sollte dieser Körperbautyp bei der Ernährung besonders aufpassen. Während der zuvor vorgestellte Typ kaum Einschränkung in der Nahrungszufuhr hat, ist bei einem endomorphen Körper eine Diät durchaus ein beliebtes Mittel, um den Körperfettanteil zu senken. Dabei sollte vor allem auf Kohlenhydrate verzichtet werden. Der Anteil an Proteinen und fettreichen Nahrungsmitteln kann hierbei ruhig überwiegen. Jedoch sollte man sich, was das Thema Snacks und Zwischenmahlzeiten angeht, eher zurückhalten.

Ein endomorpher Körperbautyp bringt vor allem den Vorteil mit sich, wenig Regenerationszeit in Anspruch zu nehmen und eine vergleichsweise hohe Belastungsgrenze zu haben. Diese sollte daher auch beim Sport beansprucht werden, da, im Gegensatz zum ektomorphen Körper, der Endomorphe mit längeren und intensivieren Trainingseinheiten arbeiten sollte. Fokus kann dabei auch auf ein gutes Ausdauer- bzw. Cardiotraining gelegt werden, was in Kombination mit etwas Krafttraining für den Aufbau von Muskeln und den Abbau von Fetten sorgt.

Mesomorpher Körperbau – Der ideale Typ?

Der mesomorphe Körperbautyp vereint die Vorteile der beiden bereits vorgestellten Typen. Neben einem gut und schnell arbeitenden Stoffwechsel wird Fett, welches im Vorfeld sowieso schon eher weniger ansetzt, schnell abgebaut. Der Körper ist dabei von den Maßen relativ ausbalanciert und profitiert von einem schnellen Muskelaufbau.

Auch bei der Ernährung hat es der mesomorphe Körper, im Gegensatz zum Endomorphen, deutlich besser. Zwar sollte man auch hier aufpassen in Bezug auf unplanmäßige Mahlzeiten und Snacks, jedoch gibt es sonst eher weniger Beschränkungen. Regelmäßigkeit und Diversität sind hierbei die Schlüssel zu einer gesunden und fitnessorientierten Ernährung. Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette sollten allesamt ausgewogen in den Ernährungsplan intergrient werden, um den Muskelaufbau zu fördern.

Dank einer schnellen Regenerationszeit kann dieser Körpertyp mit einer hohen Intensität trainieren. Am besten eignet sich dafür ein guter Mix aus Krafttraining und Ausdauertraining. Der größte Gegner für einen mesomorpher Körper ist meistens er selbst. Aufgrund des großen Trainingspotentials ruhen sich Menschen mit diesem Typ oft auf kleinen Erfolgen aus, und verlieren so schnell den Ehrgeiz für ein regelmäßiges Training. Deshalb ist hier viel Disziplin und Motivation gefragt.

Zusammenfassung

Auch wenn rein technisch gesehen der mesomorphe Körperbautyp der Beste ist, hat doch jeder der vorgestellten Typen seine Vor- und Nachteile. Das bezieht sich sowohl auf den Stoffwechsel, Muskelaufbau oder einfach nur die Erscheinung nach außen. Jeder Mensch hat dabei seinen ganz eigenen, individuellen Körper, sowie ein eigenes Potential hat, welches er mit unterschiedlichen Trainings- und Ernährungsplänen ausschöpfen kann. Das Wichtigste dabei, bzw. generell im Fitnessbereich ist jedoch bei allen gleich – Motivation, Disziplin und ein starker Wille.