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Dinge, die deine Waage verschweigt

Dinge, die deine Waage dir verschweigt

Lesedauer 3 Minuten

Die Waage ist vor allem beim Abnehmen ein wichtiges Instrument, auf die sich viele Menschen verlassen. Aber in manchen Fällen sagt dir deine Waage nicht ganz die Wahrheit und kann dich schlimmstenfalls sogar in die Irre führen, anstatt dich zu unterstützen.



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Deine Waage misst nicht korrekt

Zugegeben, dieser Punkt kommt nicht besonders häufig vor. Trotzdem ist es immer wieder mal wichtig, die Körperwaage auf ihre korrekte Funktionsweise zu überprüfen. Denn die Tatsache, dass deine Waage auch tatsächlich korrekte Messwerte ausspuckt, ist immerhin die Grundanforderung an das Gerät. Es ist also empfehlenswert immer wieder zu überprüfen, ob 1kg auf der Waage auch tatsächlich 1kg entspricht. Am einfachsten geht das über eine Packung Mehl, einen Liter Wasser oder irgendetwas anderes, dessen Gewicht du exakt kennst.

Deine Waage sagt dir nichts über deine Körperzusammensetzung

Funktioniert deine Waage tatsächlich korrekt, ist das zwar gut, sagt aber immer noch nichts über deine Körperzusammensetzung aus. Auch Körperfettwaagen können dir nicht exakt Aufschluss darüber geben, woraus sich dein gemessenes Gewicht zusammensetzt und ob dein Körper primär aus Fett- oder Muskelmasse besteht. Außerdem kann dir deine Waage nicht sagen, ob dein Gewichtsverlust oder deine Zunahme aus Wasser, Muskeln oder Fett besteht. Immerhin sind Muskeln schwerer als Fett, sind aber für viele Personen deutlich erstrebenswerter. Dementsprechend wäre es nicht unbedingt sinnvoll sich über einen Gewichtsverlust auf der Waage zu freuen, wenn dieser in Wirklichkeit primär aus Muskelmasse bestehen würde. Dann hätte man zwar weniger Gewicht - an der Menge an Körperfett hätte sich aber nur sehr wenig geändert.

Gewichtsschwankungen müssen nichts bedeuten

Gewichtsschwankungen und unterschiedliche Messwerte auf der Waage machen einige verrückt. Und das ist verständlich - immerhin möchte man, wenn man abnehmen will, Fortschritte sehen. Wenn das Gewicht dann aber tagelang stagniert oder stark schwankt, bleibt dieses Erfolgserlebnis aus. Und das ist vor allem dann frustrierend, wenn man sich gut ernährt und fleißig trainiert hat. Allerdings ist es auch in genau so einem Fall dann eher unwahrscheinlich, dass die Gewichtszunahme aus Körperfett besteht. Viel wahrscheinlicher ist dann, dass die Gewichtsschwankungen hormonell bedingt sind.

Vor allem bei Frauen kann das Gewicht der einzelnen Tage stark schwanken. In den meisten Fällen bedeutet das aber nicht, dass man das auf der Waage angezeigte zusätzliche Gewicht auch tatsächlich an Fettmasse aufgebaut (oder auch verloren) hat. Der Körper benötigt ausreichend Zeit, um sich umzustellen. Man wird es nicht schaffen innerhalb eines einzelnen Tages große Mengen an Körperfett aufzubauen. Aber genauso wenig wird man es schaffen, an einem einzigen Tag große Mengen an Körperfett zu verlieren. Es ist vielmehr die Summe der einzelnen Tage und Gewohnheiten, die anschließend die Resultate erzielen. Daher ist es wichtig, sich von Gewichtsschwankungen nicht runterziehen zu lassen und weiterhin am Ball zu bleiben.

Die Mischung macht's

Trotz dieser Gründe, weshalb deine Waage dich dazu bringen kann, falsche Rückschlüsse zu ziehen, ist es natürlich trotzdem sinnvoll, dein Gewicht im Auge zu behalten. Immerhin ist vor allem anfangs oft die grundlegende Richtung von Bedeutung. Dennoch solltest du im Hinterkopf behalten, dass du die Messergebnisse deiner Körperwaage bestenfalls mit anderen Messwerten zusammenführst und deine Gesamtwerte analysierst. Denn je mehr Messungen du durchführst, desto genauer wird das Bild, das du dir von deinen Fortschritten machen kannst.